Sie sind hier: Startseite ::: Forschung ::: Forschung ::: Projekt AP1

Qualitätssicherung in der berufsgenossenschaftlichen stationären Weiterbehandlung (BGSW) der gesetzlichen Unfallversicherung

  • Projektbereich
    • Assoziierte Projekte (AP)
  • Personen und Institutionen
    • Dr. Heiner Vogel Projektleiter AB Rehawissenschaften am Institut für Psychotherapie und Medizinische Psychologie der Universität Würzburg, Klinikstr. 3, 97070 Würzburg
    • Dipl.-Psych. Silke Neuderth (Wiss. Mitarbeiterin) AB Rehawissenschaften am Institut für Psychotherapie und Medizinische Psychologie der Universität Würzburg
    • Dipl.-Psych. Renate Schieweck (Wiss. Mitarbeiterin) AB Rehawissenschaften am Institut für Psychotherapie und Medizinische Psychologie der Universität Würzburg
    • Dipl.-Psych. Christian Gehrlich (Wiss. Mitarbeiterin) AB Rehawissenschaften am Institut für Psychotherapie und Medizinische Psychologie der Universität Würzburg
    • Dipl.-Soz.Päd. Christian Kopsch (Wiss. Mitarbeiter) AB Rehawissenschaften am Institut für Psychotherapie und Medizinische Psychologie der Universität Würzburg
    • Dr. Friedrich Mehrhoff (Kooperationspartner) Hauptverband der gewerblichen Berufsgenossenschaften, Alte Heerstrasse 111, 53754 Sankt Augustin
    • Prof. Dr. Hartmut Weber-Falkensammer (Kooperationspartner) Bundesverband der Unfallkassen, Fockensteinstr. 1, 81539 München
  • Laufzeit
    • bis Januar 2003
  • Förderung
    • Hauptverband der gewerblichen Berufsgenossenschaften Bundesverband der Unfallkassen
  • Kontakt
    • AB Rehawissenschaften am Institut für Psychotherapie und Medizinische Psychologie der Universität Würzburg
    • z. H. Dipl.-Psych. Silke Neuderth
    • Marcusstr. 9-11
    • 97070 Würzburg
    • Tel: 0931-31-2076
    • Fax: 0931-31-2078
    • E-Mail: s.neuderth (AT) mail.uni-wuerzburg.de

Hintergrund

Der Bundesverband der Unfallkassen (BUK) in München hat im Oktober 1998, in Zusammenarbeit mit dem Institut für Psychotherapie und Medizinische Psychologie (Arbeitsbereich Rehabilitationswissenschaften) der Universität Würzburg, ein Projekt zur Qualitätssicherung (QS) in der Rehabilitation der Unfallversicherung ins Leben gerufen, welches seit Frühjahr 1999 als assoziiertes Projekt an den Rehabilitationswissenschaftlichen Forschungsverbund Bayern (RFB) angegliedert ist. Seit Januar 2001 wird das Projekt vom Hauptverband der gewerblichen Berufsgenossenschaften gefördert.

Ziele

Ziel des Projektes ist es, die inzwischen vielfach vorhandenen Erfahrungen mit Qualitätssicherung in der Rehabilitation auszuwerten und auf dieser Grundlage ein Qualitätssicherungs-Konzept für die Rehabilitation in der Unfallversicherung zu entwickeln, welches den organisatorischen Besonderheiten dieses Versicherungszweiges sowie dem besonderen Patientenklientel Rechnung trägt.

Der Begriff der "Rehabilitation" ist in der Unfallversicherung weiter gefasst als in anderen Zweigen der Sozialversicherung. Es geht hierbei um die Behandlung von Patienten nach Arbeits- und Wegeunfällen (sowie bei Berufskrankheiten), welche sich von der Akutphase über die medizinische, berufliche und soziale Rehabilitation erstreckt. Dabei liegt die gesamte "Rehakette" in der Zuständigkeit eines Kostenträgers. In der ersten Phase des Projektes wurde der Fokus auf die Qualitätssicherung in der stationären medizinischen Rehabilitation gelegt. In diesem Bereich liegen bereits Erfahrungen anderer Kostenträger vor, wie beispielsweise aus dem Qualitätssicherungsprogramm der gesetzlichen Rentenversicherung. Es wurden verschiedene Ansatzpunkte für die Qualitätssicherung in der Rehabilitation der Unfallversicherung erarbeitet. Dies wurden in Arbeitskreisen mit Praktikern aus Reha-Kliniken und Sachbearbeitern der Unfallversicherung diskutiert und zur Einsatzreife weiterentwickelt. Bis Januar 2003 wird die Umsetzbarkeit verschiedener Qualitätssicherungs-Elemente in den BGSW-Kliniken der Unfallversicherung erprobt. Dabei wird besonderer Wert auf die Abstimmung mit anderen Kostenträgern gelegt, um Doppelbelastungen der Kliniken durch mehrere verschiedene externe Qualitätssicherungsprogramme zu vermeiden.