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Kooperationsprojekt Krankheitsmanifestation und Krankheitsmanagement bei chronischer Herzinsuffizienz

  • Projektbereich
    • Assoziierte Projekte (AP)
  • Personen und Institutionen
    • Prof. Dr. Christiane E. Angermann (Projektleiter) Medizinische Poliklinik der Universität Würzburg, Klinikstr. 6–8, 97070 Würzburg, Tel.: 0931/201-70450, Fax: 0931/201-71240
      E-mail: angermann_c (AT) klinik.uni-wuerzburg.de
    • Prof. Dr. Dr. Hermann Faller (Projektleiter) Institut für Psychotherapie und Medizinische Psychologie der Bayerischen Julius-Maximilians-Universität Würzburg, Klinikstr. 3, 97070 Würzburg
    • Dr. Marion Schowalter (Wiss. Mitarbeiter) Institut für Psychotherapie und Medizinische Psychologie der Bayerischen Julius-Maximilians-Universität Würzburg, Klinikstr. 3, 97070 Würzburg
    • Dipl.-Psych. Thomas Steinbüchel (Wiss. Mitarbeiter) Institut für Psychotherapie und Medizinische Psychologie der Bayerischen Julius-Maximilians-Universität Würzburg, Klinikstr. 3, 97070 Würzburg
  • Laufzeit
    • 2 Jahre (ab 01.10.03)
  • Förderung
    • BMBF
  • Kontakt
    • siehe oben

Hintergrund

Die chronische Herzinsuffizienz ist die einzige kardiovaskuläre Erkrankung, für die Inzidenz, Prävalenz, Hospitalisierungstage und Mortalität weltweit kontinuierlich zunehmen. Aufgrund der großen Häufigkeit und des chronischen Charakters übersteigt ihre sozioökonomische Bedeutung die aller anderen Erkrankungen. In internationalen Studien, konnte nachgewiesen werden, daß Leistungsfähigkeit, Lebensqualität und Langzeitüberleben durch optimierte Pharmakotherapie wie auch durch strukturierte Schulungs- und Behandlungsprogramme verbessert werden konnten. Im deutschen Sprachraum gibt es bisher jedoch keine strukturierten und hinsichtlich Effektivität evaluierten Betreuungs- und Schulungsprogramme.

Ziele

Die Studie hat das Ziel, in einem prospektiven randomisierten Kontrollgruppendesign zu prüfen, ob eine optimierte medizinische Behandlung im Herzinsuffizienz-Netzwerk der Universität Würzburg in Zusammenarbeit von Herzinsuffizienz-Sprechstunde, Reha-Klinik und niedergelassenem Arzt (Netzwerk-Care) der üblichen Behandlung durch den Hausarzt (usual-care) überlegen ist unter Berücksichtigung von Alter, Geschlecht und Schweregrad der Herzinsuffizienz.

Methoden

Alle im Herzinsuffizienz-Zentrum der Universität Würzburg behandelten Patienten werden stratifiziert nach Alter, Geschlecht und Schweregrad randomisiert zwei Studienarmen (Netzwerk-Care vs. usual care) zugewiesen. Primäre Outcome-Kriterien sind 1. ein kombinierter Endpunkt aus Tod und Rehospitalisierung und 2. die Lebensqualität der Patienten.

Erwartete Ergebnisse

Sollten sich Effektivität und Effizienz der Intervention nach­weisen lassen, so ist die Umsetzung im Rahmen des Kompetenznetzes Herzinsuffizienz geplant.