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Projekt B8 – 2. Förderphase

Neuropsychologische Rehabilitation hirnverletzter Personen: Vergleich eines kompetenzorientierten mit einem störungsorientierten Therapieprogramm

  • Projektbereich
    • Projektbereich B - Evaluation von Therapieprogrammen
  • Personen und Institutionen
    • Dr. Peter Frommelt Asklepios Klinik, Schaufling
    • Dipl. Psych. W. Kühne Asklepios Klinik, Schaufling
    • H. Grötzbach (M.A.) Asklepios Klinik, Schaufling
    • Prof. Dr. E. König Neurologische Klinik Bad Aibling
    • Dr. I. Keller Neurologische Klinik Bad Aibling
    • Dr. W. Rink Klinikum Passauer Wolf, Bad Griesbach
    • Dipl. Psych. B. Genal Klinikum Passauer Wolf, Bad Griesbach
    • Prof. Dr. K.W. Lange Lehrstuhl für Neuropsychologie und Rehabilitationswissenschaft, Universität Regensburg
    • Dr. O. Tucha Lehrstuhl für Neuropsychologie und Rehabilitationswissenschaft, Universität Regensburg
    • Dr. N. Hekler Lehrstuhl für Neuropsychologie und Rehabilitationswissenschaft, Universität Regensburg
    • Prof. Dr. G. Stucki Institut für physikalische Medizin, Klinikum Großhadern, München
    • Dipl. Kffr. M. Brach Institut für physikalische Medizin, Klinikum Großhadern, München
    • Dipl. Psych. C. Sabariego Institut für physikalische Medizin, Klinikum Großhadern, München
    • Dr. R. Legner LVA Niederbayern-Oberpfalz, Landshut
    • Dr. H. Irle BfA, Berlin
  • Laufzeit
    • 3 Jahre (Beginn: 01.03.2002)
  • Kontakt

Hintergrund

Für die berufliche Prognose nach einem schweren Schädel-Hirn-Trauma (SHT) sind kognitive Störungen langfristig oft die wichtigsten Determinanten. In der Rehabilitation dieser Störungen werden zwei unterschiedliche neuropsychologische Therapiekonzepte vertreten: ein störungsorientiertes und ein kompetenzorientiertes. In der störungsorientierten Therapie werden einzelne beeinträchtigte kognitive Systeme aktiviert und trainiert. Die kompetenzorientierte Therapie zielt auf eine Vermittlung von störungsübergreifenden Strategien zur Erreichung eines effektiveren Selbstmanagements. Für die Überlegenheit einer der beiden Methoden gibt es bislang keinen Nachweis.

Ziele und Fragestellungen

In einer multizentrischen Studie werden die beiden Therapieprogramme miteinander verglichen, um die Wirksamkeit der beiden Verfahren mit folgender Fragestellung zu überprüfen:

Unterscheiden sich die Outcomes der Therapieprogramme hinsichtlich der beruflichen und sozialen Partizipation, der Aktivitäten des täglichen Lebens, der kognitiven und emotionalen Funktionen und hinsichtlich der direkten und indirekten Folgekosten?

Studiendesign

Es handelt sich um eine multizentrische Studie mit einer randomisierten Zuweisung zu einem der beiden Therapieprogramme. Beide Stichproben erhalten eine identische Basistherapie, zusätzlich das störungsorientierte oder das kompetenzorientierte Programm. Alle Behandlungen sind standardisiert. Beteiligt sind vier stationäre und eine ambulante Rehabilitationseinrichtung.

Es sind zwei Stichproben mit je mindestens 175 Teilnehmern vorgesehen. Die Randomisierung und Evaluation wird getrennt von den Kliniken durch die Universität Regensburg durchgeführt