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Projekt Q3 – 1. und 2. Förderphase

Gesundheitsökonomische Beratung von Projekten der 1. und 2. Förderphase

  • Projektbereich
    • Projektbereich Q - Querschnittsprojekte
  • Personen und Institutionen
    • Prof. Dr. Gerold Stucki Klinik und Poliklinik für Physikalische Medizin und Rehabilitation Klinikum der Universität München (Direktor Prof. Dr. G. Stucki), Ludwig-Maximilians-Universität Marchioninistraße 15, 81377 München
    • Dipl.-Psych. Carla Sabariego Klinik und Poliklinik für Physikalische Medizin und Rehabilitation Klinikum der Universität München (Direktor Prof. Dr. G. Stucki), Ludwig-Maximilians-Universität Marchioninistraße 15, 81377 München
  • Laufzeit
    • 3+3 Jahre
  • Kontakt
    • Prof. Dr. G. Stucki,
    • Klinik und Poliklinik für Physikalische Medizin und Rehabilitation Klinikum der Universität München,
    • Marchioninistraße 15,
    • 81377 München,
    • Tel. 089/7095-4051.

Hintergrund

Seit Beginn der ersten Förderphase werden von der gesundheitsökonomischen Beratungsstelle Forschungsprojekte des bayerischen Verbundes betreut, für deren Interventionsstudien eine gesundheitsökonomische Evaluation vorgesehen ist. In der zweiten Förderphase kamen weitere Projekte hinzu, für die sich ökonomischer Beratungsbedarf ergab und für die mithin die Kompetenz der Beratungsstelle genutzt wird. Ein Projekt der ersten Phase hat sich aufgrund von Problemen bei der Rekrutierung der Patienten verzögert, so dass eine Fertigstellung der Evaluation erst in der zweiten Förderphase möglich war. Eine Publikation der gesundheitsökonomischen Evaluation dieses Projektes wird in der zweiten Förderphase bearbeitet. Zusätzlicher Zeitbedarf ergibt sich aus der von der gesundheitsökonomischen Beratungsstelle initiierten – und bei Erstantragstellung noch nicht vorhersehbaren – patientenbezogenen Datennutzung von Institutionen der Sozialversicherung und aus der Verlängerung eines Projektes der zweiten Förderphase um einem Jahr. Es ist daher ungewiss, ob die Auswertung der gesundheitsökonomischen Ergebnissen dieses Projektes im Rahmen der zweiten Förderphase noch möglich sein wird.

Ziele und Fragestellung

Ziel der Beratungsstelle ist es, in Fortführung der bisherigen Arbeiten, für jedes beteiligte Projekt der ersten Förderphase sowie für Projekte der zweiten Förderphase eine gesundheitsökonomische Evaluation in Form einer Kostenanalyse und einer Kosten-Wirksamkeits-Analyse (KWA) durchzuführen.

Die Beratung erfolgt sowohl projektübergreifend (erste Förderphase) als auch projektspezifisch (zweite Förderphase) und beinhaltet die Erfassung der Leistungen in der stationären Rehabilitation anhand KTL (Klassifikation der therapeutischen Leistungen), deren Bewertung und Berechnung der inkrementellen Kosten, die Erstellung und Anpassung von Fragebögen zur Erfassung des Ressourcenverbrauchs, die Erstellung von Anträgen an den Landes- und Bundesbeauftragten für den Datenschutz zur Nutzung von Sozialdaten und deren Auswertung und die Mitarbeit in der verbundsübergreifenden Arbeitsgruppe „Reha AG Ökonomie“ bei der Entwicklung einer standardisierten Methodik der Erhebung und Auswertung gesundheitsökonomischen Daten.

Die gesundheitsökonomische Analyse wird aus der gesellschaftlichen Perspektive, also unter Anwendung des volkswirtschaftlichen Kostenbegriffs vorgenommen.

Studiendesign

Gesundheitsökonomische Evaluation

Publikationen

„Economic evaluation of a multidisciplinary renal educational program for patients with chronic renal disease undergoing an impatient rehabilitation in Germany” - Carla Sabariego, Emanuel Fritschka, Mirjam Brach, Barbara Birkner, Jarmila Mahlmeister, Roland Liebscher-Steinecke, J. H. Ellgring, Gerold Stucki (in Vorbereitung)